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FAQ - Häufige Fragen

Leiterplatten-Reinigung

https://www.imp-deutschland.de/iag/faq_pcb.htm ¦ Letzte Änderung: 10.12.2020

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Die NE-entsalzungseinheit ist erforderlich, wenn kein VE-Wasser, also demineralisiertes Wasser zur Verfügung steht (also in den meisten Fällen).

Die Wasserentsalzungseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss zusätzlich bestellt werden.

Je nach Wasserhärte empfehlen wir eine zweite Entsalzungspatrone, die dann als Kaskade zur 1.Patrone am Wasserzulauf montiert wird.

Die Maschine kennt verschiedene Waschprogramme, so dass auch empfindliche Bauteile gewaschen werden können. Es gibt eigentlich keine PCB-Bauteile, welche nicht in der Maschine gereinigt werden können.

Da wir die Zusammensetzung der Fremdreiniger nicht kennen, können wir leider keine Gewährleistung geben und empfehlen daher unsere Reiniger.

Die Öko 1000 und 2000 werden innerhalb Deutschlands (kostenpflichtig) angeliefert, Ihr Personal wird eingewiesen und eine Probewaschung vor Ort durchgeführt. Es wird eine (nicht optionale) Installationspauschale berechnet.

Für die Reinigung von No-clean-Flußmittel empfehlen wir die Komponente A in Verbindung mit Mix 3.

Mix 3 empfiehlt sich beim Reinigen von Leiterplatten mit kolophoniumhaltigem oder wasserlöslichem Flussmittel.

Bei leicht zu reinigenden Oberflächen kann Komponente A in Verbindung mit Komponente B2 verwendet werden. Die bessere Wirkung wird mit Mix 3 erzielt.

Die Dosiermenge von Komponente A+ sollte bei 100-150ml liegen. Dies entspricht einem Prozentsatz von 2-3% bezogen auf die Füllmenge pro Waschschritt. Die Reinigungstemperatur bei Komponente A+ empfehlen wir mit 60°C .

Von Mix3 sollten 40-60g dosiert werden. Hier sollte die Temperatur auf 40°C gestellt werden. Eine höhere Temperatur belastet das Waschgut unnötig.

Wenn mit Komponente A+ gereinigt wird ist eine Nachreinigung mit Mix3 erforderlich, da Komponente A+ nicht in der Lage ist das Flußmittel komplett abzuwaschen. Die Komponente A+ dient als "Wegbereiter" für den Mix3.

Für das Anschließen der Reinigungsanlagen sind folgende Bedingungen Vorraussetzung:

  • Frischwasserzulauf:
    • Das externe, vormontierte Magnetventil wird direkt an einen festinstallierten Wasseranschluss geschraubt.
    • Am besten verwenden Sie einen Wasserzulauf mit Absperrhahn, 1/2" Durchfluß und einem 3/4" Außengewinde.
    • Die Füllmenge beträgt ca. 5 Liter bei Öko 2000 und 3,5 Liter bei Öko 1000.
    • Der Wasserdruck sollte mindestens 2 bar, höchstens aber 8 bar betragen.
  • Abwasser:
    • Der Abwasserschlauch (Außendurchmesser: 28mm) der Anlage führt über ein nachgeschaltetes Filtersystem, das unterhalb bei Öko1000 /oberhalb bei Öko2000 der Maschinenaufstellebene an der Wand montiert wird.
    • Die Anlage pumpt nach jedem Programmschritt (Reinigen/Spülen) die Lauge/Spülwasser ab und führt anschließend wieder Frischwasser zu.
    • Nach dem Filter muss der Schlauch in einen belüfteten Ablauf geführt werden, der unbedingt oberhalb (Öko 2000) bzw. unterhalb (Öko 1000) der Maschinenaufstellfläche endet.

Die örtlichen Abwasserleitungsvorschriften sind zu beachten. Siehe Anschlussschema in der Anleitung. Weder Druckluft noch Vakuum ist zum Betrieb erforderlich.

Die Öko 1000 / 2000 müssen an 220V-230V AC / 50Hz (einphasig) betrieben werden. 60Hz ist als Sonderausführung möglich. Wechselstrom ist über eine vorschriftsmäßig installierte Schutzkontakt-Steckdose anzuschließen. Absicherung max. 16 Ampere.

Für einen Waschprozess benötigen Sie bei einer 3 % Dosierung ca. 140 ml Komponente A und 100 ml Mix 3. Die Kosten für die Reiniger belaufen sich somit auf ca. 4-5 Euro pro Waschgang.

Für jeden Reinigungsschritt / Spülschritt werden 4,5 - 5 Liter Wasser gefüllt und anschließend wieder abgepumpt. Daraus ergibt sich für einen kompletten Waschzyklus ein Wasserverbrauch von ca. 27- 30 Liter.

Die Entsalzungspatrone wird während des Betriebs durch eine Meßeinheit überwacht. Steigt der Leitwert am Ausgang zur öko an wird dies optisch über LED direkt am Meßkopf , bzw. beim berschreiten des Grenzwertes auch am Display angezeigt. Hat die Patrone den Sättigungsgrad errreicht, kann sie beliebig oft regeneriert werden.

Regelmäßige Kontrolle der Siebeinsätze, der Filtermatte und des Abwasserfilters sind notwendig. Die optischen Sensoren sollten regelmäßig an der Oberfläche gereinigt werden. Die Dichtungen an der Tür und den Aggregaten können mit der Zeit undicht werden.

Die Anlage ist für den Einsatz in geschlossenen Räumen geeignet.

Der optional verwendbare Aktivator ist ein Entschäumer, welcher eingesetzt werden sollte, wenn beim Waschen zu viel Schaum erzeugt wird und es dadurch zu Problemen oder Fehlermeldungen kommt.

Regelmäßig gewechselt werden sollten die Filtermatte im Inneren der Maschine und die Filterkerze, welche sich im Abwasserfilter befindet. Wir empfehlen den Wechsel ca. 1x im Jahr bzw. nach Bedarf: Die Filtermatte wird mt der Zeit porös und löst sich auf und die Filterkerze verschmutzt mit der Zeit. Ein früherer Wechsel ist empfehlenswert, z.B. wenn sehr viel gewaschen wird.

Komponente A und B2: 2-3% der gefüllten Wassermenge (ca. 150-180 ml), Mix3: 60-90ml, Aktivator: 20-40ml. Alle Werte je Waschgang.

Kleinere Leiterplatten können ebenfalls einsortiert werden. Die drei Innenstege der Waschrahmen sind bis zu einer Leiterplatten-Seitenlänge von 3 cm verstellbar. Alternativ bieten wir hier unsere Leiterplattenhalter Stachel und Welle an, welche benutzt werden können, wenn der Waschrahmen einmal nicht verwendet werden kann, z.B. weil Bauteile zu weit außen auf der Leiterplatte sitzen.

Die Flußmittelreste sind z.B. Ausläufer um Lötstellen aus Handlötungen/Reparaturen herum bzw. weiße Ränder vom Sprühfluxer der Selektivlötanlage.

Generell kann versucht werden die Reinigerdosierung zu reduzieren. Das Reinigungsergebnis zeigt dann ob es noch ausreichend ist oder nicht.
Auf Mix3 kann nicht verzichtet werden. Komponente A+ ist nur dann erforderlich wenn "No-Clean"-Flußmittel im Einsatz sind. Da von weißen Rückständen die Rede ist, liegt dies jedoch nahe.